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Normale Version: Schule: Wahre Worte
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Absolut super gesprochen. Wahre Worte.


Ich bin ein wenig sprachlos. Das Video regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

Jedoch wird dieses Video leider nicht das System ändern.
Er hat Personen angesprochen, die es trotz niedriger Bildung im Leben geschafft haben. Die Personen haben/hatten alle ein Talent, sie strebten ein Ziel an. Jeder von uns hatte die gleiche Chance, andere riskierten und gewannen, anderen haben verloren.
Die verloren haben sprach er nicht an.

Die Leute, die auf Nummer sicher gehen wollen müssen vorweisen, was sie können. Dazu gehören Zeugnisse, Titel, Weiterbildungen, Urkunden. Erst wenn man das vorweisen kann, bekommt man eine Chance.
Klar sollte es nicht nur so gesehen werden, aber vieles was er sagt, stimmt.
Da bin ich auch eher der Meinung von sylver. Obwohl die angesprochenen Personen ja nicht unbedingt eine "niedrige" Bildung hatten, sondern, zumindest teilweise, das Studium abgebrochen haben. Die Schulbildung bis zu diesem Zeitpunkt haben auch sie durchlaufen. An der Stelle von diesen speziellen Talenten, sei es Steve Jobs, Bill Gates oder Marc Zuckerberg, hätte ich mir auch überlegt, ob ich das Studium abbreche. Viele Andere werden das auch zu dieser Zeit getan haben und sind gescheitert.
Die eigentliche Frage ist meiner Meinung nach aber, wo die Bildung bzw. Erziehung in der heutigen Zeit herkommen soll, wenn nicht von der Schule?
Der Beitrag an sich ist aber wirklich interessant, danke dafür R0uter.
Er spricht von Bildung, Wissen und von Schule. Es langt nicht in die Schule zu gehen und sich seine Scheine zu holen. Ich kenne ausreichend studierte Hohlbohrer, bei denen ich mich immer frage, wie die es schaffen, ohne Adresszettel abends nach Hause zu finden.

In dem Zusammenhang spricht er glaube ich an, das es wichtiger ist, "Wissen" zu erlangen und umzusetzen, als nur "Ausbildung" zu machen. (Malcom X, der durch Knast sein "Wissen" erlangt hat), usw...

Und gerade zu Giantist, genau das sprach er an, vergesst die Schule, holt euch euer Wissen selber, Wissen ist noch immer eine Holschuld keine Bringschuld der Schulen.

Während die einen jammern, wie schlecht es bestellt ist im Schulwesen, kümmern sich andere darum, das was sie an Wissen brauchen sich zu holen.
Daumen hoch
Das sollte auch die Message des Videos sein, denke ich.

*Leopard*

Man sieht es ja immer wieder im Betrieb, dass Bildung nicht alles ist. Es gibt gebildete Vollpfosten und ungebildete Könner.

Nichtsdestotrotz sollten alle Eltern für ihre Kinder das Beste an Bildung raus holen. Bildung ist ein hohes Gut.

Aber selbstverständlich sollte man auch weniger Gebildeten eine Chance geben und Menschen nicht nach Bildung sondern nach Leistung bezahlen. Es kann nicht sein, dass ein junger gelernter Werkzeugmechaniker, der in seinem Beruf eine Niete ist mehr verdient als ein angelernter Werkzeugmechaniker, der seinen Job seit 20 Jahren gut macht. Das ist schlichtweg ungerecht.

Ebenso ist es ungerecht, wenn Lehrer den Kindern das Gymnasium verweigern wollen, weil die Realschule in der Nähe kurz davor ist geschlossen zu werden wegen Kindermangel.
@Leo

So ist es aber leider. Ich finde, es sollte sich auch bezahlt machen, dass man sich 3 oder mehr Jahre durch eine Ausbildung kämpft!

*Leopard*

Ich bin auch dafür, dass jemand, der eine Ausbildung gemacht hat auch besser bezahlt wird, als ein Ungelernter, der genau so lange diesen Beruf ausübt.

Aber jemand mit 10 Jahren Berufserfahrung muss mehr verdienen als ein gelernter Berufseinsteiger. Prost
Zitat:Aber jemand mit 10 Jahren Berufserfahrung muss mehr verdienen als ein gelernter Berufseinsteiger.
Ist normalerweise auch so der Fall. Ansonsten kann man den Chef nicht so ganz ernst nehmen. Wenn dann der mit Berufserfahrung 10 Jahre bei dem gleichen Chef arbeitet ist es noch unverständlicher. Kann mir nicht vorstellen, dass das die Regel ist.

Und eine dreijährige Ausbildung als kämpfen zu bezeichnen, finde ich etwas übertrieben. Wenn ich an früher denke, wie alle am rumheulen waren, als die das erste Jahr gemacht haben. Das erste Jahr ist halt unangenehm. Das Leben hält noch so viele Überraschungen bereit. Biggrin

Schule bringt der Bildung nicht viel, ist zumindest meine Meinung. Ich sehe das im Endeffekt nur als Bewertung. Man lernt ja selbst im Studium nicht viel. 90% davon werde ich wahrscheinlich nie wieder brauchen. Frag mich mal in einem Jahr, was ich heute gelernt habe. Zwar brauche ich wahrscheinlich weniger Zeit um mich wieder einzuarbeiten, aber wofür? Später im Job werde ich wahrscheinlich ganz andere Dinge brauchen und da bringt es dann Vorteile, wenn ich schon Wissen habe, welches ich mir selbst beigebracht habe. Da ich später ja auch in diese Richtung gehen will. Man legt sich ja kein Wissen in Gebieten zu, die einem nicht interessieren. Da wird viel verschwendet. Aber ich wüsste auch keine Lösung, welche bezahlbar ist.

*Leopard*

@gado. Im Prinzip hast du Recht. In seriösen Firmen wird das so gemacht. Gibt aber leider genug unseriöse Firmen.

Ich persönlich halte schulische Bildung für sehr wichtig. Zum einen lernt man da Grundlagen, ohne die es einfach nicht geht. Rechnen, schreiben etc.

Zum anderen lernt man aber auch Disziplin, Leistungsbereitschaft und Verantwortung zu übernehmen.

Aber nur auf die schulische Bildung zu bauen ist natürlich auch verkehrt. Zum Leben gehört mehr dazu.

Für Eltern ist es gar nicht so leicht eine Ausgewogenheit zu finden und zu erhalten. Man will, dass das Kind seine Kindheit geniesst. Man will aber auch, dass es etwas lernt. Gerade in der heutigen Zeit, wo man schnell abgehängt werden kann.

Zu meiner Zeit konnte man sich noch Zeit lassen. Und das ist noch nicht so lange her. Meine Tochter lernt in der Grundschule mehr und schneller als ich damals. Ich will aber auch nicht, dass sie einen übermässigen Leistungsdruck verspürt.

Wie gesagt. Nicht leicht.
Bin sprachlos...
Als ob er meine Gedanken gelesen hätte.
Wieso assoziiere ich mit der Aussage des Videos die von Steve Jobs "Stay hungry, stay foolish!"?
Irgendwie empfinde ich die Kernaussage des Videos sowie des einzelnen Satzes von Steve Jobs, so wie ich diese verstehe, exakt gleich.

Ich habe kürzlich erst gesagt:
Früher in der Schule hatte ich keine Lust mehr, so ab der 8. Klasse, dauernd Theorie lernen zu MÜSSEN, in allen möglichen Fächern.
Inzwischen bin ich wissenshungrig und HOLE mir die Informationen über das was ich wissen WILL.
Dieser Zwang, etwas zu MÜSSEN, das ist das, was mich am Abi gehindert hat.
Geschafft hätte ich es sicher, die Fähigkeit war da, aber ich wollte etwas tun, etwas praktisches, etwas, das mir Spaß macht.
Letztendlich ist daraus ein Tontechnik Diplom geworden.
Was mir im Endeffekt aber leider GARNICHTS nützt, da es nicht staatlich anerkannt ist und niemand in der Branche Anfängern eine Chance gibt, außer über ein unbezahltes Praktikum.
Andererseits machen enorm viele so einen Job, die es NICHT gelernt haben, sondern sich selbst angeeignet und entsprechende finanzielle Mittel oder Vitamin B hatten.
Es ist schwierig, ein Patentrezept zu finden, aber eine gezieltere Förderung der individuellen Talente und Interessen in der Bildung und dementsprechende Anerkennung im Job wäre (meiner Meinung nach) wünschenswert...