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Wie sicher ist die iPhone-Software gegen Hackerangriffe?
#1

Ich hoffe, ich bin mit meiner Frage im richtigen Forum gelandet. Ich stecke gerade in einer etwas speziellen Situation. Mein Mann liebt Glücksspiele. Er hat kein Problem im Sinne einer Sucht, er spielt nur zum Spaß. Er ist sogar recht erfolgreich und kann gut mit Zahlen umgehen. Er spielt, seit ich ihn kenne.
 
Wir sind jetzt seit einem Jahr verheiratet und erwarten ein Baby, und ich wollte ihn mit einem neuen iPhone 13 überraschen. Aber vor ein paar Jahren hatten wir ein Problem, als das alte Android-Telefon meines Mannes (es war ein Samsung I-Ding) gehackt wurde und sein Konto leergeräumt wurde. Das war ein schwerer Schlag für uns, aber wir haben uns davon erholen können.
 
Jetzt mache ich mir jedoch Sorgen, dass das Gleiche wieder passieren könnte, auch wenn es sich um einen anderen Anbieter handelt. Ich habe im Internet gelesen, dass es Möglichkeiten gibt, um das Risiko von Cyberangriffen zu minimieren: https://androidmag.de/report/mit-diesen-massnahmen-spielen-sie-sicher-im-internet/.
 
Aber ich weiß nicht, ob das ausreicht, da ich mich mit Technik überhaupt nicht auskenne. Ich würde ja meinen Mann danach fragen, aber da ich ihm eine Überraschung machen möchte, geht das natürlich nicht. Gibt es hier Leute, die sich mit Software und Sicherheitsfunktionen und ähnlichem auskennen? Ich wäre für jeden Rat dankbar!
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#2

Also ich denke ja eher es wurde der Account deines Mannes gehackt und nicht das Handy, von daher ist es egal von welchem Anbieter du ein Handy besitzt.
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#3

Das iPhone selbst ist sehr sicher gegen Viren und Co., deutlich sicherer als Android-Geräte. Ich würde sagen, auf dem Konsumentenmarkt ist das iPhone das sicherste Smartphone. Das gilt aber sicherlich auch nur, solange man regelmäßig die Updates macht (wie bei jedem System). Die kann man aber auch auf automatisch stellen, bzw. sind sie es glaube ich auch standardmäßig.

Auf der anderen Seite stehen die Glücksspiel-Apps, die Dein Mann benutzt. Wenn er dort seine Zahlungsdaten hinterlegt etc., sind diese natürlich auch nur so sicher, wie der jeweilige Anbieter sie schützt. Wenn also der jeweilige Anbieter ein Problem mit seiner Sicherheit hat, z.B. weil er seine Systeme nicht genügend gegen Hackerangriffe schützt, sind auch die Zahlungsdaten, die Dein Mann dort hinterlegt hat, diesem Risiko ausgesetzt. Wenn man sich bei einer App registriert, verlässt man sich also darauf, bzw. vertraut dieser App, dass sie ihre Sicherheit gut im Griff hat. Das kann man als Nutzer natürlich nicht überprüfen.

Deshalb empfiehlt es sich, wie auch in dem von Dir verlinkten Artikel, am Besten nur Guthabenkarten zu verwenden, anstatt von Kreditkarten oder EC-Karten. Denn auch wenn das umständlicher ist, wenn der Account "gehackt" wird, ist der maximale Verlust begrenzt auf das Guthaben, was dort hinterlegt ist. Und es ist auch ein zusätzlicher Rückhalt gegenüber einer Spielsucht, weil man nicht "mal eben so" nochmal 50€ aufladen kann oder so, sondern erst wieder beim nächsten Einkauf eine Guthabenkarte mitbringen muss Smiley

Darüber hinaus sollte man wirklich Wert auf sichere Passwörter legen, das gilt natürlich allgemein im Internet, aber natürlich besonders dann, wenn Geld im Spiel ist. Am Besten also nicht für mehrere Anbieter dasselbe Passwort verwenden, sondern für jeden Anbieter ein anderes, damit wenn ein Anbieter gehackt wird, die Angreifer nicht auch Zugriff auf die anderen Anbieter haben. Sichere Passwörter müssen auch gar nicht kompliziert sein, das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Sonderzeichen, Zahlen und Groß- und Kleinschreibung sind gar nicht so wichtig - man kann sich einfach einen Satz ausdenken, den man sich leicht merken kann, und dann die Worte mit Leerzeichen als Passwort verwenden. Denn dann hat man automatisch ein sehr langes Passwort, was aber trotzdem leicht zu merken ist, und das ist viel sicherer als Sonderzeichen, Zahlen und Co.

Diese Sicherheitsrisiken gelten aber unabhängig von der verwendeten Plattform, also egal, ob Dein Mann auf einem iPhone, PC oder Android-Gerät spielt. Das iPhone ansich ist wie gesagt schon das sicherste Smartphone auf dem Konsumentenmarkt, befreit aber nicht davor, dass auch die Apps einigermaßen gut geschützt sein müssen Smiley
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#4

Es ist so sicher wie der Bediener es zulässt. Für gehackte Accounts kann das Smartphone nichts.

Kein Support per PN. 
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#5

Jein, auch das Smartphone kann ein Angriffsvektor sein, z.B. wenn nicht der aktuellste Softwarestand darauf ist. Gerade bei Android-Geräten ist das oft der Fall.
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#6

Sicher war vor Jahren das Problem bei Android massiver...dort hat sich aber auch sehr viel getan mittlerweile.
Und ein sauberes iOS halte ich schon für sehr sicher...darauf basierte ja die Frage.
Was offen bleibt für mich...ist, ob das Gerät eine Art Client ist oder einfach auf einer Online Plattform gespielt wird. Wenn ja...wird das sicherste BS nicht helfen.
Eben so...wie es jetzt schon von vielen erwähnt wurde.
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#7

Wieder ein Werbelink, war ja klar 🤣
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