News zur Apple Watch: Von der Series 2 bis zur Keramikalternative

Seit 2007 sind Smartphones ein Massenphänomen. Inzwischen haben deren Hersteller auch hierzulande mehrere Dutzend Millionen Geräte verkauft. Beispiel: Der IT-Branchenverband BITKOM hat 2015 eine Untersuchung zur Verbreitung der Smartphones auf www.bitkom.org veröffentlicht.

Das Ergebnis: Etwa 6 von 10 Deutschen über 14 Jahre besitzen ein solches Gerät. Inzwischen ist die Technik so klein und handlich geworden, dass sie sogar ans Handgelenk passt. Die Rede ist von der Smartwatch. Diese sogenannten Wearable Devices werden – so Schätzungen der International Data Corporation – bis zum Jahr 2020 einen Absatz von mehr als 237 Millionen Stück erreichen.

Und von diesem Kuchen wollen natürlich alle Hersteller – allen voran Samsung oder Apple – ein Stück abhaben. Cupertino ist mit der Apple Watch bereits im Frühjahr 2015 in den Markt eingetreten. Letztere hat bei verschiedenen Experten – etwa Computer Bild – nicht unbedingt überzeugt. Speziell die Features für sportliche Träger haben nicht überzeugt. Ist die 2016 am Markt platzierte 2. Generation der Apple Watch bei den kritischen Testern etwas besser weggekommen? Und was kann die neue Smartwatch aus Cupertino?

Smartwatch am Handgelenk

wenn Smartwatches bisher noch keine revolutionären Entwicklungen ausgelöst haben, sind sie beim Publikum trotzdem gut angekommen. Wie sieht es mit der neuen Apple Watch aus?

Apple Watch Series 2 – ein Überblick

Ein Kritikpunkt der vielen Tester an der 1. Generation der Apple Watch war das fehlende GPS. Gerade für Workouts musste immer das iPhone mit in die Tasche. Die neue Apple Watch Series 2 macht diesen Fehler nicht. Durch das integrierte GPS bleibt das Smartphone zu Hause, während die Uhr den Verlauf von Lauf- und Radstrecke aufzeichnet.

Ein weiteres Highlight der Smartwatch ist der integrierte Pulsmesser. Somit kann die Series 2 permanent den Herzschlag und die Frequenz überwachen. Ideale Voraussetzungen, um ein über die Herzfrequenz gesteuertes Training zu absolvieren. Zugute kommt der neuen Apple Watch zudem ein deutlich helleres Display. Gerade in Bezug auf Outdoor-Aktivitäten bringt sich die Smartwatch mit diesen Eigenschaften in Position. Dies ist laut www.pulsuhr.org für ein solches Gerät durchaus wichtig.

Komfortable ist an dieser Stelle die Möglichkeit, aus verschiedenen Workouts wählen zu können. Natürlich kann die Uhr noch mehr. Die Funktionalität in Bezug auf verschiedene Apps machen die Smartwatch zum Allround Info-Center. Parallel lässt sich die Apple Watch je nach Geschmack gestalten.

Features der Apple Watch Series 2 auf einen Blick:

  • Pulsmesser
  • wasserdicht bis 50 Meter
  • integriertes GPS
  • helles Display
  • Dual-Core CPU usw.

Apple Watch Edition – die Keramikalternative

Wer sich die Mühe macht und die neue Series 2 mit der Apple Watch aus dem Jahr 2015 vergleicht, wird angenehm überrascht sein. Apple hat viele Schwachstellen seiner 1. Generation der Smartwatch ausgebügelt. Sicher haben sich Nutzer gefragt, was eine Smartwatch am Handgelenk bringen soll, die ohne iPhone mit einem nur begrenzten Funktionsumfang ausgestattet ist.

Gerade für den Workout hat die Apple Watch wenig Neues zu bieten gehabt. Die neue Generation der Uhr bietet sich hingegen für:

  • Straßenradsport
  • Jogging
  • MTB
  • Schwimmen

an. Natürlich geht es an dieser Stelle nicht allein um die Funktionalität. Die Apple Watch Series 2 soll gut aussehen. Die Palette reicht vom sportlich-modernen bis zum zeitlos verspielten Design. Apple kann aber noch mehr.

Hinter der Apple Watch Edition verbirgt sich ein edles Highlight, das vieles in den Schatten stellt. Die Uhr wird nicht aus Kunststoff oder Edelstahl gefertigt. In einem aufwendigen Prozess entsteht aus Zirkoniapulver und Aluminiumoxid ein keramischer Werkstoff. Glänzendes Weiß wird hier mit einer besonderen Härte und Kratzfestigkeit kombiniert. An diesem Punkt werden eingefleischte Apple Fans sicher aufhorchen. Aber: Die Ausführung der Smartwatch mit Keramik hat natürlich ihren Preis. Apple ruft für diese Variante – im Vergleich zum Basismodell – einen fast dreifach so hohen Kaufpreis für Vorbesteller auf. Wer die Apple Watch Edition am Handgelenk tragen will, sollte deshalb bereit sein, etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen.

Smartwatch und Smartphone auf einem Tisch

Das kleine Display macht konventionelle Internetnutzung schwer, aber Smartwatches überraschen mit interessanten Fähigkeiten. Darüber hinaus wird auch die Online-Technologie immer mehr auf solche Kanäle zugeschnitten

Fazit: Die Apple Watch Series 2 macht vieles besser

Kleine Computer fürs Handgelenk: Lange wird man dieses Feature für Utopie gehalten haben. Die Hersteller smarter Uhren machen vor, dass es funktionieren kann. Apple hat mit dem iPhone das Smartphone wesentlich vorangetrieben. Die Smartwatch des Konzerns hat für nicht ganz so viel Begeisterung gesorgt. Macht es Cupertino mit der neuen Generation besser? Ja! Die Apple Watch Series 2 hat viele Punkte, die Experten an der ersten Generation bemängelt haben, nicht mehr. Integriertes GPS, Wasserdichtigkeit und der Pulsmesser sorgen dafür, dass die Apple Watch 2.0 besser abschneidet. Und Apple leistet sich einige besondere Features. Dazu gehört mit der Apple Watch Edition eine Uhr, deren Gehäuse aus keramischen Werkstoffen gefertigt wird und somit ein weiteres Highlight setzt.

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