Apple: Patent-Antrag > „selbstheilende Ports/Bauteile“.

Wir alle wissen, dass Apple dieses Jahr, die neue iPhone Generation 6s und 6s+ nicht als „Spritzwasser“ zertifizierte/geschützte Geräte herausgebracht hat. Einige bemängeln diesen Fakt, Anderen ist es völlig egal. Es ist wie immer, für jeden Anwendungszweck gibt es ein Pro/Contra bzw. ein Mehrwert oder auch nicht.

Jetzt hat Apple einen neuen Patent-Antrag eingereicht -> die selbstheilenden Ports/Bauteile. Daran erkannt man, dass Apple durchaus an der Frage arbeitet, wie kann ich das iPhone und/oder andere Apple Geräte im Falle eines Wassereinbruchs reparieren und/oder schützen. Der berühmte Fall ins Klo, das lockere joggen im Regen oder einfach nur Pech im Bierzelt, sind durchaus realistische Gründe, welche eintreten können und welche durchaus ärgerlich sind, da es dann doch ein teueres Gerät betrifft.

Doch was Bitte sind selbstheilende Ports? Der Patent-Antrag spricht von einem selbstheilenden Elastomer.

Folgendes Schaubild (Quelle: Business Insiders)

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zeigt die mögliche Technologie auf.

Die aktuelle Gerätegeneration wurde auch schon einigen Tests unterzogen und über 45-60 Minuten unter Wasser gelagert – der anschließende Test verlief erfolgreich und die Geräte waren noch funktionsfähig. Dies deutet darauf hin, dass Apple im Inneren der Geräte bereits an „einem gewissen Schutz“ gearbeitet hat, dies aber noch nicht als endgültige Lösung betrachtet.

Wir sind gespannt, ob die Selbstheilung nun auch auf die elektronischen Geräte überspringt und wir künftig den Support immer weniger kontaktieren müssen. Es sei auch noch erwähnt, dass auch andere Hersteller – z.B. LG mit seinem LG G Flex von einer selbstheilenden Rückseite spricht und Kratzer verschwinden sollen.

Dann bekommt der Spruch, ich habe selbstheilende Hände, eine ganz andere Bedeutung. :).

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