Eiszeit für Apples Snow Leopard?

Apple veröffentlichte in letzter Zeit einige Updates für seine aktuellsten Betriebssysteme. Darunter war auch ein Sicherheitsupdate, welches die tückische SSL-Sicherheitslücke unter Mavericks, Lion und Mountain Lion geschlossen hat. Doch was ist mit den Macs, auf denen noch Snow Leopard läuft? Bereits seit langem sind für dieses  System keinerlei Updates mehr erschienen. Das Betriebssystem OS X 10.6 (Snow Leopard) hat zwar schon vier Jahre auf dem Rücken, aber dennoch wird es von 19 Prozent aller Mac-User genutzt und hat einen Vorteil. Mit dem betagten System lassen sich noch mit Hilfe des Softwaretools „Rosetta“, PowerPC-Programme ausführen, die eigentlich für die alte eingesetzte Prozessorarchitektur von Apple geschrieben wurden.  Werden die Mac-Nutzer hier im Schneesturm stehen gelassen? Dieses Vorgehen von Apple lässt natürlich einiges an Raum zum spekulieren offen. Nun ist der Gedanke nahe, dass Nutzer einfach auf ein neueres OS X updaten bzw. umsteigen, allerdings ist der Leopard die letzte OS X Version, die „Rosetta“ unterstützt. Hier werden mit Sicherheit einige im Zwiespalt stehen und sich genau durch den Kopf gehen lassen, was sie als nächstes tun.

Apple will seine alten Betriebssysteme ganz sicher nicht als Ballast, bis in die Ewigkeit mit sich herum tragen und somit ist auch damit zu rechnen, dass der Support dafür eingestellt wird. Allerdings gibt es von Seitens Apple dazu noch keine klare und eindeutige Aussage, so das einige Mac-User wahrscheinlich vor der großen Frage stehen was sie machen sollen. Auch wenn es nun so sein sollte, dass der Snow Leopard am Ende ist, so ist zumindest doch ein Sicherheitsupdate und eine klare Aussage über die Zukunft angebracht und wünschenswert.

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